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Posts Tagged ‘Verkehr’

Auhof-Center: Neue Zufahrt bewährt

Seit Kurzem hat das Auhof-Center eine neue Zufahrtsstraße.Wir haben die Straße schon letzten Mittwoch, kurz vor der offiziellen Eröffnung befahren. Die großzügig angelegte Zufahrt zur A1 und Richtung Wien wird auch den Stau bei der Abfahrt wesentlich erleichtern. Schließlich waren Wartezeiten im Stau von 10 Minuten und mehr trotz des relativ kleinen Centers keine Seltenheit. Am ersten Wochenende hat die neue Straße ihre Bewährungsprobe auch prompt bestanden.

Weitere Infos via www.wienweb.at.

Baustellen rund um Penzing: Jetzt wird´s eng!

Mit dem heutigen Tag gehen rund um Penzing eine Reihe weiterer Baustellen an den Start:

  • Am Anfang der Grünbergstraße Richtung Süden
  • In der Unterführung in der Kennedybrücke
  • In der Linken Wienziele im Bereich Meidling
  • In der ganzen Gablenzgasse
  • In der ganzen Koppstraße

Zusammen mit den bereits bestehenden Baustellen wie in der Linzer Straße, in der Hadikgasse oder in der Hietzinger Hauptstraße wird es nun wohl endgültig unmöglich, dem Baustellenchaos auszuweichen. Warum die einzelnen Baustellen nicht koordiniert werden, sondern alle gleichzeitig in Betrieb sind und so ein Ausweichen kaum möglich machen, bleibt rätselhaft.

SERVICE: Die Baustellen auf Google Maps »

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Hauseinsturz in Breitensee: U3 betroffen, viele offene Fragen

1. August 2010 1 Kommentar

Die Bilder aus Köln sind uns alle noch im Gedächtnis: Wegen einer völlig unzureichend gesicherten U-Bahn-Baustelle war das Kölner Stadtarchiv eingestürzt, zwei Menschen hatten ihr Leben verloren. Die Bilder aus Breitensee, die uns nun vom Einsturz des Hauses in der Kendlerstraße erreichen, erinnern frappant an das Drama: der Blick direkt in die Wohnräume des eingestürzten Hauses, die schlecht gesicherte Baugrube, der unmittelbar (3 Meter darunter) angrenzende U-Bahn-Tunnel. Nur durch ein Wunder gab es aber im 14. Bezirk keine Opfer: Die einzige Bewohnerin des Hauses war eine halbe Stunde vor dem Einsturz ins Spital eingeliefert worden.

Durch den Einsturz ist, wie nun bekannt geworden ist, auch der Tunnel der U3 in Mitleidenschaft gezogen worden. Risse durchziehen die Mauer des Tunnels. Die Strecke wurde jedoch vorläufig freigegeben. Um Vibrationen zu verhindern, dürfen die Züge den Bereich derzeit nur mit 25 km/h durchfahren. In der Nacht wird die Strecke dann nur eingleisig befahrbar sein, dann wird der Tunnel erneut kontrolliert. Die Passagiere werden die Strecke durch den rissigen Tunnel unter dem eingestürzten Haus bis dahin wohl mit einem mulmigen Gefühl durchfahren.

Nun stellt sich die Frage, ob zwischen dem Hauseinsturz und der U-Bahn-Führung ein Zusammenhang besteht. Schließlich führt die U-Bahn ganze 3 Meter unter der Baugrube und dem eingestürzten Haus durch. Und dass die Vibrationen der U-Bahn die Baugrube zusätzlich instabil gemacht haben könnten, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Ein Vergleich mit dem Drama von Köln drängt sich fast schon auf.

Auf jeden Fall werden die Ursachen des Hauseinsturzes lückenlos aufzuklären sein: Besteht ein Zusammenhang mit der U-Bahnstrecke? War die Baugrube schlecht gesichert? Warum haben die zuständigen Behörden hier nicht rechtzeitig agiert?

Es ist nicht das erste Mal in den letzten Monaten, dass ein Haus in Wien wegen Bauarbeiten einstürzt oder einzustürzen droht. Die Häufung der Vorfälle läßt reichlich Zweifel an der nötigen Genauigkeit und Intensität der Kontrollen durch die zuständigen Behörden der Stadt Wien aufkommen. Nur zwei Monate vor der Wahl wird sich die Stadtregierung auf eine Reihe unangenehmer Fragen gefaßt machen müssen.

Hütteldorfer Straße: Zwei Kinder am Zebrastreifen überfahren

https://i2.wp.com/www.wien.gv.at/verkehr/verkehrssicherheit/schulweg/images/breitenseer-strasse-5-gr.jpgNach dem schrecklichen Unfall, bei dem in Döbling ein 8-jähriger auf dem Zebrastreifen von einem PKW getötet worden war, wurde eine Verbesserung der Sicherheit für Kinder auf dem Zebrastreifen versprochen. Doch nach wie vor kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Gestern nachmittag wollten zwei Kinder (6 und 12 Jahre alt) die Hütteldorfer Straße bei der Kendlerstraße (s. Bild) bei Grün auf dem Zebrastreifen überqueren. Ein LKW-Fahrer bog gleichzeitig von der Kendlerstraße in die Hütteldorfer Straße ein und erfasste beide Kinder. Der sechsjährige Bub erlitt einen offenen Ober- und Unterschenkelbruch, seine zwölfjährige Schwester kam mit Prellungen und Abschürfungen noch relativ glimpflich davon.

Wie es zu dem schrecklichen Unfall kommen konnte, ist unklar. Der LKW-Fahrer war nicht alkoholisiert gab an, von den beiden Kindern am Zebrastreifen „überrascht“ worden zu sein. Erst nach genauer Klärung des Unfallhergangs wird man sehen, ob auf diesem stark frequentierten Schulweg wirklich alles für die Sicherheit der Kinder getan worden ist – oder ob die Situation nicht doch verbessert werden kann.

Krone: Stauchaos in Hütteldorf

Stau bei der BrauhausbrückeWie von Verkehrsexperten erwartet, hat die Totalsperre der Bräuhausbrücke über das Wiental Dienstag früh zu chaotischen Zuständen im gesamten Westen Wiens geführt. Auf den für die Zeit der Bauarbeiten eingerichteten Ausweichrouten über die Linzer Straße und die schmalen Wohngassen im Kern von Hütteldorf ging gar nichts mehr.

viaTausende steckten im Hütteldorfer Verkehrs-Nadelöhr – Wien – krone.at.

Chaosbaustelle Linzer Straße

Nun ist sie also Realität: Die unangekündigte Sperre der Linzer Straße bei der Reinlgasse. Ohne jede Information der Anrainer wurde eine Umleitung über die Fenzlgasse eingerichtet, der gesamte Verkehr der Linzer Straße stadtauswärts muss sich nun durch die enge 30-er Zone kämpfen.

Absolutes Chaos herrschte beim Aufbau der Baustelle: Der Übergang über die Linzer Straße wurde gesperrt – obwohl kein Baustellenbetrieb im entsprechenden Bereich herrschte. Baumaterial-Lieferanten parkten auf den Schienen des 10ers um ihr Material abzuladen – und blockierten damit neben Privatfahrzeugen auch die Straßenbahn. Baustellenfahrzeuge rangierten völlig chaotisch in den Fließverkehr. Und zum Höhepunkt wurde schließlich noch ein vorbeifahrender LKW von umstürzendem Baumaterial getroffen.

Und wofür das ganze Chaos? Nach 16 Uhr war auf der gesamten Baustelle kein einziger Bauarbeiter zu sehen. Man hat es nicht eilig. Schließlich hat man für den Austausch einer einzigen Weiche eineinhalb Monate vorgesehen. Den Wiener Linien ist´s egal, wie sehr Autofahrer und Anrainer unter dem Baustellenchaos leiden.

Bilder von der Chaos-Baustelle

Spatenstich für Fortsetzung des Wiental-Radwegs

17. April 2010 1 Kommentar

Es ist eine Neverending Story: Der Wiental-Radweg von Auhof bis in die Innenstadt. Von der regierenden SPÖ in den diversen Wahlprogrammen versprochen, wurde er bis heute nicht komplett umgesetzt. Nur vor den Wiener Wahlen wird jeweils ein kleines Stück weitergebaut. Zuerst war es das Stück bis Hütteldorf, jetzt wird bis zur Kennedybrücke weitergebaut. Der entsprechende Spatenstich wurde als „Rot-Grünes“ Projekt am Freitag gesetzt – allerdings mehr symbolisch. Denn wegen des Hochwassers kann derzeit nicht mit den Arbeiten begonnen werden.

Wird der Radweg eines Tages durchgehend von Auhof bis in die Innenstadt führen, wird er nicht nur ein wesentlicher Anreiz sein, um auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad umzusteigen, sondern kann auch Teil eines umweltnahen Erholungsraums sein, wie diese Fotomontage zeigt.

Doch bis dahin muss noch viel geschehen. Denn der derzeitige Wiental-Radweg ist lediglich ein schmaler Betonstreifen entlang der Wien – ohne besonderen Anreiz für Freizeitvergnügen, ohne echte Renaturierung. Und wegen der fehlenden Planung kritisiert der Wiener Rechnungshof das Projekt massiv.

Der Wiental-Radweg ist eine große Chance: Bleibt zu hoffen, dass er bald komplett und begleitet von entsprechender Renaturierung umgesetzt wird.

Photomontage Wiental Radweg (c) Gerhard W. Loub

Prestigeprojekt: Luxusradweg im Wienflussbett « DiePresse.com.

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