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Posts Tagged ‘Penzing’

Mord in der Linzer Straße?

Schrecklicher Fund heute, Dienstag, in der Linzer Straße 88, Ecke Matznergasse: Ein Fußgänger findet kurz vor 6 Uhr früh mitten am Gehsteig einen Toten: Der 34-jährige war an einem Kopfschuss gestorben, die Tatwaffe liegt gleich in der Nähe.

Die Polizei ist nicht sicher, ob es sich um einen Mord oder Selbstmord handelt. Für den Selbstmord spricht, dass die Tatwaffe unmittelbar neben der Leiche gelegen ist. Doch für Spekulationen ist es noch zu früh.

Mord in Penzing? (c) Jürg Christandl

Radgarage für Kennedybrücke

Als neue Verbindung zwischen dem Wienfluss-Radweg und den Öffis wird auf der Kennedybrücke in Hietzing eine Garage für hundert Fahrräder entstehen. Die Bauarbeiten beginnen im Juli, gleichzeitig mit der Fertigstellung des Radweges entlang des Wienflusses im Oktober stehen auch die Abstellplätze zur Verfügung, wie die „Krone“ berichtet.

Was natürlich eine gute Nachricht für alle Radfahrer ist, hat auch einen Wermutstropfen: Denn wieder entsteht Stückwerk. Statt die ganze Kennedybrücke zu sanieren und neu herzurichten, werden einfach ein paar zusätzliche Container hingestellt. Praktisch sind sie – schöner wird die Kennedybrücke dadurch aber nicht.

Alle Infos: Bike & Ride in Hietzing: Neue Radgarage – Wien – krone.at.

Neue Baustelle: Stauwarnung für die Westausfahrt

Heute, Freitag, den 4. Juni 2010, beginnt die MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau mit der Sanierung von Einlaufgittern der Straßenentwässerung in der Hadikgasse im 14. Bezirk. Von 4. bis 7. Juni wird der rechte Fahrstreifen von Hausnummer 18 bis 40 (im Bereich der Philipsgasse) gesperrt.
Hadikgasse 18-40
Von 12. bis 13. Juni wird der rechte Fahrstreifen vor Hausnummer 110 (Höhe Jenullgasse) gesperrt.
Hadikgasse 110

  • Baubeginn: 4. Juni 2010
  • Geplantes Bauende: 13. Juni 2010

Unheimliche Mordserie am Ostrand Penzings

SymbolbildEgal, ob auf der Schmelz, in Breitensee, in der Märzstraße oder am äußersten Rand der Mariahilfer Straße: Die Zahl der Morde im Osten Penzings ist dramatisch in die Höhe gestellt. Während die einen an einen statistischen Zufall glauben, verweisen andere darauf, dass die Gegend durch eine wahre Schwemme an Glücksspiellokalen, Wettbüros und ein ungebremstes Ausufern der Prostitution langsam aber sicher vor die Hunde geht.

viaMorde auf der Schmelz häufen sich | kurier.at.

Krone: Unnötiger Fluglärm über Penzing?

Die Bürgerinitiative gegen Fluglärm in Wien West durfte in der Penzinger Bezirksvertretung die Mandatare über ihre Anliegen informieren. Eine demokratiepolitische Premiere. Die Bürger dieses Teils von Wien fühlen sich nämlich als „Verlierer“ des Flugbetriebs.

Der Grund ist, dass der Flugverkehr werde ohne technische Notwendigkeit schon lange vor den notwendigen 10 bis 18 Kilometern Entfernung vom Flughafen auf den Leitstrahl für die Landung gelenkt. Und so donnern die Flugzeuge schnurgerade über Bierhäuselberg, Wolfersberg, Kordon und Baumgartner Höhe quer durch den Bezirk. Tatsächlich müssten die Maschinen den Leitstrahl erst etwa auf der Höhe des Gürtels erreichen.

viaBürgerinitative übt Kritik: „Fluglärm ist gegen Gesetz!“ – Wien – krone.at.
penzingluft

Lange Nacht der Kirchen in Penzing

Heute wird  zur „Langen Nacht der Kirchen“ geladen. Außergewöhnlich umfangreich ist das Programm in der Pfarre Penzing. Das hat damit zu tun, dass hier mehrere Konfessionen zusammenwirken: römisch-katholische, griechisch-unierte und evangelische Christen feiern gemeinsam.

Im 14. Bezirk haben Besucher während der Langen Nacht der Kirchen außerdem Gelegenheit, die berühmte Otto-Wagner-Kirche Am Steinhof zu besichtigen. In dem Jugendstiljuwel kann man zwischen 19.00 und 23.00 Uhr auch mehrere Konzerte erleben. Die Kalasantiner in der Reinlgasse veranstalten unter anderem eine Lichterprozession durch die Straßen und Gasse des Pfarrgebiets (Beginn 21.00 Uhr).

viaStephanscom.at: Ökumene und Fragestunde.

Mehr Infos:

Rotlichtkrieg in Penzing

News zu Prostitution in PenzingDas heute erscheinende „News“ berichtet von einem wahren Krieg im Rotlicht-Milieu in Penzing. Die vor einer Woche offensichtlich von einem Zuhälter angezündete Prostituierte wollte diesem anscheinend keine Schutzgebühr für ihren Standort auf der Linzer Straße zahlen.

Schon länger toben heftige Auseinandersetzungen rund um die Prostitution im 14. Bezirk. Anrainer beklagen sich über die immer schneller sinkende Lebensqualität im nächtlichen Spießrutenlauf zwischen Prostituierten mitten im Wohngebiet, Wettbüros und Spielhöllen. Bei der regierenden SPÖ stieß man auf taube Ohren.

Jetzt, wenige Monate vor der Wahl, hat die Penzinger Bezirksvertretung eine Verlagerung des Straßenstrichs hinter das Technische Museum beschlossen – ein Beschluss, der von der Stadtregierung nur halbherzig umgesetzt wird. Zwar soll die Linzer Straße hinter dem Technischen Museum als „Alternative“ beworben und für eine Probezeit an anderen Orten Straßenprostitution untersagt werden, doch wie und ob das Verbot durchgesetzt werden soll, ist derzeit nicht ersichtlich.

Ein von den Anrainern verlangtes Verbot der Straßenprostitution wird von den zuständigen SPÖ-Stadträten mit dem Kommentar, Straßenprostitution werde es immer geben, verweigert. Ausgerechnet im von der SPÖ stets als Vorbild genannten Norden scheint das aber kein Problem zu sein: In Schweden oder Norwegen etwa ist Prostitution schlicht verboten.

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