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Archive for the ‘Infrastruktur’ Category

Goldschlag-Carée fertig

Die Wohnbaugesellschaft BUWOG hat das Wohnungsprojekt „Goldschlag-Carré“ im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing planmäßig fertiggestellt und an die künftigen Bewohner übergeben. Die 69 Wohnungen mit 39 bis 103 m2 Wohnfläche sind bereits vollständig vermietet (39 Wohneinheiten) bzw. verkauft (30 Wohneinheiten). Insgesamt investierte die BUWOG rund 16,2 Mio. Euro in das Projekt. Der Supermarkt im Erdgeschoss konnte lange vor der Fertigstellung langfristig an den REWE-Konzern vermietet werden – dort ist ein „Billa“ eingezogen.

viaAktuelle Pressemeldungen – BUWOG.

Wenn der Postler gar nicht klingelt

Briefe landen immer wieder im falschen Postkasten (Bild: Andi Schiel)Ein falscher Brief im Postkasten ist keine Seltenheit. Immer öfter finden die Bewohner sogar Sendungen an Personen vor, die überhaupt nicht an dieser Adresse wohnen. So mancher fragt sich, ob unsere Briefträger an einer Leseschwäche leiden. „Erst heute habe ich drei Briefe an Personen in meinem Postkasten gefunden, die nicht an dieser Adresse wohnen, sondern in anderen Straßen oder auf einer anderen Stiege“, wettert ein Bewohner in der Rupertgasse in Penzing. „Mein Führerschein wurde auch auf einer anderen Stiege zugestellt, obwohl er richtig adressiert war“, so der verärgerte Postkunde weiter. Wenn man sich beim Postler beschwert, heißt es immer, es sei eine Vertretung dafür verantwortlich.

viaBriefe landen immer wieder im falschen Postkasten – Bewohner verärgert – Nachrichten – krone.at.

Kategorien:Infrastruktur

Hauseinsturz in Breitensee: U3 betroffen, viele offene Fragen

1. August 2010 1 Kommentar

Die Bilder aus Köln sind uns alle noch im Gedächtnis: Wegen einer völlig unzureichend gesicherten U-Bahn-Baustelle war das Kölner Stadtarchiv eingestürzt, zwei Menschen hatten ihr Leben verloren. Die Bilder aus Breitensee, die uns nun vom Einsturz des Hauses in der Kendlerstraße erreichen, erinnern frappant an das Drama: der Blick direkt in die Wohnräume des eingestürzten Hauses, die schlecht gesicherte Baugrube, der unmittelbar (3 Meter darunter) angrenzende U-Bahn-Tunnel. Nur durch ein Wunder gab es aber im 14. Bezirk keine Opfer: Die einzige Bewohnerin des Hauses war eine halbe Stunde vor dem Einsturz ins Spital eingeliefert worden.

Durch den Einsturz ist, wie nun bekannt geworden ist, auch der Tunnel der U3 in Mitleidenschaft gezogen worden. Risse durchziehen die Mauer des Tunnels. Die Strecke wurde jedoch vorläufig freigegeben. Um Vibrationen zu verhindern, dürfen die Züge den Bereich derzeit nur mit 25 km/h durchfahren. In der Nacht wird die Strecke dann nur eingleisig befahrbar sein, dann wird der Tunnel erneut kontrolliert. Die Passagiere werden die Strecke durch den rissigen Tunnel unter dem eingestürzten Haus bis dahin wohl mit einem mulmigen Gefühl durchfahren.

Nun stellt sich die Frage, ob zwischen dem Hauseinsturz und der U-Bahn-Führung ein Zusammenhang besteht. Schließlich führt die U-Bahn ganze 3 Meter unter der Baugrube und dem eingestürzten Haus durch. Und dass die Vibrationen der U-Bahn die Baugrube zusätzlich instabil gemacht haben könnten, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Ein Vergleich mit dem Drama von Köln drängt sich fast schon auf.

Auf jeden Fall werden die Ursachen des Hauseinsturzes lückenlos aufzuklären sein: Besteht ein Zusammenhang mit der U-Bahnstrecke? War die Baugrube schlecht gesichert? Warum haben die zuständigen Behörden hier nicht rechtzeitig agiert?

Es ist nicht das erste Mal in den letzten Monaten, dass ein Haus in Wien wegen Bauarbeiten einstürzt oder einzustürzen droht. Die Häufung der Vorfälle läßt reichlich Zweifel an der nötigen Genauigkeit und Intensität der Kontrollen durch die zuständigen Behörden der Stadt Wien aufkommen. Nur zwei Monate vor der Wahl wird sich die Stadtregierung auf eine Reihe unangenehmer Fragen gefaßt machen müssen.

Stadt des Kindes: Ökoprojekt mit Schönheitsfehlern

Nach dem jahrelangen Verfall des ehemaligen Renommierprojekts „Stadt des Kindes“ wurde nun mit großem Pomp der Spatenstich für 256 Wohnungen vollzogen. Die neuen Mieter können sich auf eine ruhige Lage direkt am Wiener Wald freuen – nicht umsonst wird der neue Bau als „Ökoprojekt beworben“.

Doch der Schein trügt: Für das Projekt müssen zahlreiche Bäume gefällt werden. Und Verkehrskonzept für das mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr schlecht erschlossene Gebiet gibt es bis heute nicht. Die Anrainer sind entsprechend verärgert und befürchten ein ziemliches Verkehrschaos.

Der Bau soll bis 2012 fertig gestellt werden. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen bis dahin ihren Job erledigen und für die nötigen Rahmenbedingungen sorgen. Einen Vorteil hat das neue Projekt aber für alle Penzinger: Das lange verfallene Schwimmbad wird auf Drängen der Oppositionsparteien nach der Renovierung wieder für alle geöffnet!

Spatenstich für Wohnparadies mit kleinen Fehlern (Bild: APA/SCHREINER & KASTLER)viaSpatenstich für Wohnparadies mit kleinen Fehlern – „Stadt des Kindes“ – Wien – krone.at.

Penzing ohne Strom

In Teilen von Penzing und Fünfhaus hat es Mittwochvormittag einen längeren Stromausfall gegeben. Mittlerweile wurden die Probleme behoben, die meisten Haushalte haben wieder Strom.

viaPenzing und Fünfhaus ohne Strom – oesterreich.ORF.at.

Kategorien:Infrastruktur, Strom
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