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Parkpickerl für Penzing praktisch fix

Was viele angesichts der Angelobung der rot-grünen Stadtregierung befürchtet hatten, scheint jetzt fix zu sein: Penzing bekommt ein Parkpickerl. Künftig müssen Bewohner des 14. Bezirks dann 270 Euro für´s Parken zahlen – eine Parkplatzgarantie gibt es trotzdem nicht.

Es gibt zwar noch keinen konkreten Beschluss, doch Rot-Grün in den  Nachbarbezirken Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring spricht sich klar für ein Parkpickerl aus. Damit kommt es zu einem Ausweichen in den – ohnehin schon überlaufenen – Osten Penzings. Dort kann dann auch nur mehr ein Parkpickerl helfen.

Die zuständige Penzinger Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner (SPÖ) schließt ein Parkpickerl für den 14. Bezirk nicht kategorisch aus. Nur eine flächendeckende Einführung kann sie sich nicht vorstellen. Von einer Befragung der Betroffenen war bisher nicht die Rede. Zu befürchten bleibt also, dass hier wieder einmal einfach drübergefahren wird.

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Kategorien:Verkehr
  1. David
    29. Dezember 2010 um 11:52 am

    Leider sehr tendenziös der Artikel!

    Wenn man sich ansieht, wie viel Platz Autos (fahrend und stehend) auf den Straßen zugesprochen wird und wie wenig Fußgängern und Radfahrern, ist diese Maßnahme doch nur zu begrüßen! Des weiteren mangelt es in Penzing absolut nicht an Dauerstellplätzen in (privaten) Parkgaragen, welche als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung stehen.

    • 29. Dezember 2010 um 12:33 pm

      Mir ist klar, dass die Grünen FÜR diese Maßnahme sind. Natürlich kann man die Sinnhaftigkeit diskutieren. Ausweichmöglichkeiten gibt es kaum – und wenn, dann sind diese teuer. Sagt doch gleich, dass Ihr – wenn man den Durchschnittspreis für Garagen sehr niedrig mit 100€ ansetzt – alle Autofahrer mit Mehrkosten von 1.200€ pro Jahr belasten wollt.
      Zur Aussage „Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer“: Erstens sind alle Fußgänger auch Autofahrer – kein Mensch legt alle Wege nur zu Fuß zurück. Abgesehen davon braucht ein Auto nun einmal mehr Platz als ein Fahrrad.
      Es muss ein Miteinander statt ein Gegeneinander geben. Man wird auch über die katastrophale Parkplatzsituation reden und Gegenkonzepte entwickeln müssen. Aber es kann nicht sein, dass es nur darum geht, Autofahrer zu schikanieren und den Wienern noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.

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