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Spektakulärer Hauseinsturz in der Kendlerstraße

In der Penzinger Kendlerstraße gegenüber der Breitenseer Kirche ist am Samstag abend ein Wohnhaus eingestürzt. Eine Hälfte des mehrstöckigen Hauses ist komplett eingestürzt, ein Blick in die verbleibende Hälfte offenbarte einen direkten Einblick in die Wohnräume.

Die ältere Bewohnerin soll nach Aussage von Nachbarn eine halbe Stunde vor dem Einsturz ins Spital eingeliefert worden sein – und so wie durch ein Wunder dem Einsturz entgangen sein. Über Verletzte ist nichts bekannt, die Kendlerstraße ist für den Verkehr gesperrt.

Über die Ursache herrscht zum jetzigen Zeitpunkt noch Rätselraten. Einerseits könnten unmittelbar angrenzende Bauarbeiten mit dem Unglück in Zusammenhang stehen. Andererseits passierte der Einsturz direkt über der U3. Einen Zusammenhang mit dem U-Bahn-Verkehr wollte das ebenfalls vor Ort angetroffene Einsatzteam der Wiener Linien allerdings nicht bestätigen.

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Kategorien:Breitensee, Chronik
  1. nachbarschaftshilfe
    17. August 2010 um 1:25 pm

    gott sei dank gibt es nachbarn in breitensee, die aufeinander schauen und wissen, dass „man gerade ausser haus gegangen ist“ – i.d.s., dass viele sich mittlerweile in dem grätzl schon fast sorgen machen, wenn ein gründerzeithaus „saniert“ wird.

    es ist zu hoffen, dass nach solch einem vorfall, wo glücklicherweise keine personen zu schaden gekommen sind, der blick auf jene häuser im umfeld gerichtet wird, wo bedauerlicherweise bereits menschen zu schaden gekommen sind und eine nachbarschaftshilfe leider handlungsunfähig ist.

    wo menschen zu schaden kommen oder nachhaltig geschädigt werden, sollte jeder im bezirk, der da griffigere, sachliche oder sonstige möglichkeiten dazu hat, handeln!

    schauen sie nach, was in dem grätzl an gründerzeithäusern „saniert“, nein, besser „ruiniert“ wird und wo menschen definitiv leiden. anrainer, mieter und das ganze umfeld, dass damit leben muss. was hier „vor einem einsturz“ alles an ungemach passiert – und das in wien, der gewählten traumstadt nr 1.?

    das kann keine stadtsanierung und -erhaltung sein, dass ist tlw. eher menschenunwürdige behandlung oder das grundbedürfnis wohnen zu gunsten eines fetten ertrages oder gewinnes durch sanierung und entfernung der altmieter oder mglw. auch aus anderen gründen…

    ganz traurige erkenntnis…

  2. nachbarschaftshilfe
    17. August 2010 um 1:32 pm

    ps: fokus auf küfsteingasse/sampogasse – ein trauriges beispiel von ohnmacht auf allen ebenen

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