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Archiv für die Kategorie ‘Verkehr’

Chaos in der Westausfahrt ab 24. Mai

Ab morgen, Dienstag, den 24. Mai bis 3. Juni ist die Westausfahrt beim McDonalds Höhe Ober St. Veit auf eine Fahrspur eingeengt. Wegen des starken Verkehrs und der fehlenden Begleitmaßnahmen durch die zuständige Verkehrs-Stadträtin Vassilakou ist damit zu rechnen, dass es in diesem Zeitraum im gesamten Westen des 14. Bezirks zu massiven Staus und Behinderungen kommen wird. Auch die Ausweichstrecken über Linzer Straße und Hütteldorfer Straße werden wohl überlastet sein.

Sperre in der Hadikgasse

Sperre in der Hadikgasse, für Darstellung auf Google Maps bitte anklicken

Kategorien:Baumgarten, Verkehr

Kurier: Die Radgarage, die keiner braucht

 

 

Ich hab nicht einmal gewusst, dass es hier eine Radgarage gibt”, wundert sich Thomas Müller-Hartburg, der seinen Drahtesel regelmäßig bei der U4-Station Hietzing parkt. “Ich wäre aber auch gar nicht bereit, für einen Rad-Abstellplatz zu bezahlen.”Im vergangenen Oktober eröffnete der damalige Planungsstadtrat Rudolf Schicker SP den eleganten Glasbau mit 100 Stellplätzen auf der Kennedybrücke. Gegen eine Gebühr von einem Euro pro Tag kann man hier sein Rad – geschützt vor Regen und Langfingern – versperren. Das Dumme ist nur: Die Radler stellen ihr Fortbewegungsmittel lieber weiterhin gleich daneben im Freien ab. Nicht ein einziges parkte beim KURIER-Lokalaugenschein in der 310.000 Euro teuren Garage.

viaDie Radgarage, die keiner braucht | kurier.at.

 

Kategorien:Fahrrad, Penzing, Umwelt, Verkehr

Parkpickerl für Penzing praktisch fix

29. Dezember 2010 2 Kommentare

Was viele angesichts der Angelobung der rot-grünen Stadtregierung befürchtet hatten, scheint jetzt fix zu sein: Penzing bekommt ein Parkpickerl. Künftig müssen Bewohner des 14. Bezirks dann 270 Euro für´s Parken zahlen – eine Parkplatzgarantie gibt es trotzdem nicht.

Es gibt zwar noch keinen konkreten Beschluss, doch Rot-Grün in den  Nachbarbezirken Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring spricht sich klar für ein Parkpickerl aus. Damit kommt es zu einem Ausweichen in den – ohnehin schon überlaufenen – Osten Penzings. Dort kann dann auch nur mehr ein Parkpickerl helfen.

Die zuständige Penzinger Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner (SPÖ) schließt ein Parkpickerl für den 14. Bezirk nicht kategorisch aus. Nur eine flächendeckende Einführung kann sie sich nicht vorstellen. Von einer Befragung der Betroffenen war bisher nicht die Rede. Zu befürchten bleibt also, dass hier wieder einmal einfach drübergefahren wird.

Kategorien:Verkehr

Penzing: Grundstückswert sinkt, Lebensqualität ade?

28. Dezember 2010 1 Kommentar

Was besorgte Penzinger schon lange kritisieren, findet nun auch in Zahlen seinen Ausdruck: Die Lebensqualität in Penzing sinkt. Vor allem im Ostteil des Bezirks sprießen Wettbüros und Billiggeschäfte auf der einst beliebten Geschäftsstraße in der Hütteldorfer und Linzer Straße. Prostitution, steigende Kriminalität und Parkplatzmangel machen den Osten des 14. Bezirks immer weniger lebenswert.

Und das ist jetzt auch in Zahlen messbar. In Penzing, der einst beliebten “Grünen Lunge Wiens”, sind die Mietpreise in den Keller gerasselt: Mit 9,42€ hat der 14. Bezirk die niedrigsten Preise Wiens. Weder von der Bezirksvorstehung, noch von der Gemeinde Wien sind Maßnahmen gegen die sinkende Lebensqualität im Bezirk geplant. Ganz im Gegenteil: So hat etwa die groß angekündigte Offensive gegen den Straßenstrich zu einer massiven Ausweitung geführt. Man darf gespannt sein, wie lange sich die Bürger das noch gefallen lassen.

Weitere Infos »

Kategorien:Verkehr, Wohnen

Auhof-Center: Neue Zufahrt bewährt

Seit Kurzem hat das Auhof-Center eine neue Zufahrtsstraße.Wir haben die Straße schon letzten Mittwoch, kurz vor der offiziellen Eröffnung befahren. Die großzügig angelegte Zufahrt zur A1 und Richtung Wien wird auch den Stau bei der Abfahrt wesentlich erleichtern. Schließlich waren Wartezeiten im Stau von 10 Minuten und mehr trotz des relativ kleinen Centers keine Seltenheit. Am ersten Wochenende hat die neue Straße ihre Bewährungsprobe auch prompt bestanden.

Weitere Infos via www.wienweb.at.

Wolf in der Au: Schleudergefahr durch “wilde Quelle”

Schleudergefahr droht in der äußeren Linzer Straße beim “Wolf in der Au”. Völlig unkontrolliert sprudelt eine Quelle in der Böschung immer wieder über und setzt die Fahrbahn unter Wasser. Dann werden – je nach Witterung – entweder die Passanten auf dem Gehsteig angespritzt, oder es bildet sich gefährliches Glatteis.

'Wilde Quelle' bringt Radfahrer und Pkws ins Schleudern (Bild: APA/Helmut Fohringer)

via‘Wilde Quelle’ bringt Radfahrer und Pkws ins Schleudern – Glatteis-Gefahr – Wien – krone.at.

Baustellen rund um Penzing: Jetzt wird´s eng!

Mit dem heutigen Tag gehen rund um Penzing eine Reihe weiterer Baustellen an den Start:

  • Am Anfang der Grünbergstraße Richtung Süden
  • In der Unterführung in der Kennedybrücke
  • In der Linken Wienziele im Bereich Meidling
  • In der ganzen Gablenzgasse
  • In der ganzen Koppstraße

Zusammen mit den bereits bestehenden Baustellen wie in der Linzer Straße, in der Hadikgasse oder in der Hietzinger Hauptstraße wird es nun wohl endgültig unmöglich, dem Baustellenchaos auszuweichen. Warum die einzelnen Baustellen nicht koordiniert werden, sondern alle gleichzeitig in Betrieb sind und so ein Ausweichen kaum möglich machen, bleibt rätselhaft.

SERVICE: Die Baustellen auf Google Maps »

Kategorien:Baustelle, Verkehr Schlagworte: , ,

Hauseinsturz in Breitensee: U3 betroffen, viele offene Fragen

1. August 2010 1 Kommentar

Die Bilder aus Köln sind uns alle noch im Gedächtnis: Wegen einer völlig unzureichend gesicherten U-Bahn-Baustelle war das Kölner Stadtarchiv eingestürzt, zwei Menschen hatten ihr Leben verloren. Die Bilder aus Breitensee, die uns nun vom Einsturz des Hauses in der Kendlerstraße erreichen, erinnern frappant an das Drama: der Blick direkt in die Wohnräume des eingestürzten Hauses, die schlecht gesicherte Baugrube, der unmittelbar (3 Meter darunter) angrenzende U-Bahn-Tunnel. Nur durch ein Wunder gab es aber im 14. Bezirk keine Opfer: Die einzige Bewohnerin des Hauses war eine halbe Stunde vor dem Einsturz ins Spital eingeliefert worden.

Durch den Einsturz ist, wie nun bekannt geworden ist, auch der Tunnel der U3 in Mitleidenschaft gezogen worden. Risse durchziehen die Mauer des Tunnels. Die Strecke wurde jedoch vorläufig freigegeben. Um Vibrationen zu verhindern, dürfen die Züge den Bereich derzeit nur mit 25 km/h durchfahren. In der Nacht wird die Strecke dann nur eingleisig befahrbar sein, dann wird der Tunnel erneut kontrolliert. Die Passagiere werden die Strecke durch den rissigen Tunnel unter dem eingestürzten Haus bis dahin wohl mit einem mulmigen Gefühl durchfahren.

Nun stellt sich die Frage, ob zwischen dem Hauseinsturz und der U-Bahn-Führung ein Zusammenhang besteht. Schließlich führt die U-Bahn ganze 3 Meter unter der Baugrube und dem eingestürzten Haus durch. Und dass die Vibrationen der U-Bahn die Baugrube zusätzlich instabil gemacht haben könnten, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Ein Vergleich mit dem Drama von Köln drängt sich fast schon auf.

Auf jeden Fall werden die Ursachen des Hauseinsturzes lückenlos aufzuklären sein: Besteht ein Zusammenhang mit der U-Bahnstrecke? War die Baugrube schlecht gesichert? Warum haben die zuständigen Behörden hier nicht rechtzeitig agiert?

Es ist nicht das erste Mal in den letzten Monaten, dass ein Haus in Wien wegen Bauarbeiten einstürzt oder einzustürzen droht. Die Häufung der Vorfälle läßt reichlich Zweifel an der nötigen Genauigkeit und Intensität der Kontrollen durch die zuständigen Behörden der Stadt Wien aufkommen. Nur zwei Monate vor der Wahl wird sich die Stadtregierung auf eine Reihe unangenehmer Fragen gefaßt machen müssen.

Weitere Bauarbeiten für Wiental-Radweg – oesterreich.ORF.at

Bauarbeiten Steg Radweg Wienfluss (Bild: ORF)Für den künftigen “Wienfluss-Radweg” beginnen am Montag weitere Bauarbeiten. Eine Verbindung zwischen der U-Bahn-Station “Unter St. Veit” und der künftigen Radbrücke wird errichtet. Auch die Arbeiten auf dem Steg gehen weiter. Projekt Steg Fußgänger- und Radfahrer bei Astgasse Bild: ORF Verbindung zwischen Hietzing und PenzingVor kurzem wurde der 60 Tonnen schwere Brückenträger aufgestellt. Der Träger ist 40 Meter lang und überspannt das Flussbett der Wien sowie die Gleise der U 4.

viaWeitere Bauarbeiten für Wiental-Radweg – oesterreich.ORF.at.

Kategorien:Baumgarten, Verkehr

Stadt des Kindes: Ökoprojekt mit Schönheitsfehlern

Nach dem jahrelangen Verfall des ehemaligen Renommierprojekts “Stadt des Kindes” wurde nun mit großem Pomp der Spatenstich für 256 Wohnungen vollzogen. Die neuen Mieter können sich auf eine ruhige Lage direkt am Wiener Wald freuen – nicht umsonst wird der neue Bau als “Ökoprojekt beworben”.

Doch der Schein trügt: Für das Projekt müssen zahlreiche Bäume gefällt werden. Und Verkehrskonzept für das mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur sehr schlecht erschlossene Gebiet gibt es bis heute nicht. Die Anrainer sind entsprechend verärgert und befürchten ein ziemliches Verkehrschaos.

Der Bau soll bis 2012 fertig gestellt werden. Bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen bis dahin ihren Job erledigen und für die nötigen Rahmenbedingungen sorgen. Einen Vorteil hat das neue Projekt aber für alle Penzinger: Das lange verfallene Schwimmbad wird auf Drängen der Oppositionsparteien nach der Renovierung wieder für alle geöffnet!

Spatenstich für Wohnparadies mit kleinen Fehlern (Bild: APA/SCHREINER & KASTLER)viaSpatenstich für Wohnparadies mit kleinen Fehlern – “Stadt des Kindes” – Wien – krone.at.

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